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Erlebe den Frühling am Ammersee (Ausflugstipps)

Wandern am Ammersee

Im Früh­ling eine Ammer­see Wan­de­rung am Ufer­weg zu machen ist ein ganz beson­de­res Erleb­nis. Die Natur erwacht aus ihre m Win­ter­schlaf und die Ufer des Sees erstrah­len in einer Viel­falt zar­ter Far­ben. Die sanf­te Bri­se trägt den Duft von Blu­men und Fri­sche mit sich, wäh­rend das glit­zern­de Was­ser des Ammer­sees im Son­nen­licht fun­kelt. Im Rah­men der Blog­pa­ra­de “Spring – New life sprouts” von ue30blogger.de neh­me ich dich mit auf einen Ufer­weg, der sich im Früh­ling in ein wah­res Blü­ten­meer ver­wan­delt.

Auf zur Ammersee Wanderung am Westufer

Fischerhüte am Ammersee
Boots­hüt­te am Ammer­see

Ich nutz­te einen son­ni­gen Früh­lings­tag für eine Ammer­see Wan­de­rung. Mit dem Auto fuhr ich bis nach Herr­sching, um von dort den west­li­chen Ufer­wegs zu gehen. Ich wan­der­te in süd­li­cher Rich­tung durch den Kur­park, vor­bei am Kur­park­schlöss­chen. Die­ses wur­de im 19. Jahr­hun­dert als Som­mer­re­si­denz für Mit­glie­der des baye­ri­schen Königs­hau­ses erbaut, heu­te fun­giert es als Restau­rant, in dem du dich vor oder nach der Wan­de­rung stär­ken kannst. Das Gebäu­de ist von einem wun­der­schö­nen Park umge­ben, der zum Ver­wei­len ein­lädt, doch dazu spä­ter mehr.

Kurpark am Uferweg Ammersee

Ammersee Wanderung durch den Kurpark Herrsching
Ammer­see Wan­de­rung durch den Kur­park Herr­sching

Der Weg durch den Kur­park Es ist noch nicht viel los, auch wenn bei dem schö­nen Wet­ter durch­aus schon eini­ge um die Wege sind, um die Früh­lings­son­ne zu genie­ßen. Der gro­ße Ansturm an Tou­ris­ten kam erst am Rück­weg zur Mit­tags­zeit. Am Ende der See­pro­me­na­de führt der Weg über einen klei­nen Bach, der über den Weg in den Ammer­see fließt. An die­ser Stel­le musst Du eini­ge Meter über Stei­ne balan­cie­ren und auf­pas­sen, dass Du das Gleich­ge­wicht hältst. Mit einem Foto­ruck­sack am Rücken gar nicht so ein­fach. Hast Du das geschafft, geht ein schma­ler Weg ent­lang des Sees, bis schließ­lich ein brei­ter Schot­ter­weg den Ufer­weg Ammer­see bil­det.

Ammersee Wanderung mit Bergblick

Ammersee Wanderung mit Blick auf die Berge

Die Ammer­see-Wan­de­rung bie­tet die gan­ze Zeit eine beein­dru­cken­de Berg­ku­lis­se: Auf der einen Sei­te der Wald und auf der ande­ren Sei­te der See. Immer wie­der gibt es Sand­buch­ten, an denen du die Son­ne genie­ßen und dei­nen Blick über den See schwei­fen las­sen kannst. Ein­fach ent­span­nen, den All­tag hin­ter dir las­sen und die Land­schaft in vol­len Zügen genie­ßen. Was könn­te schö­ner sein? Nach einer kur­zen Rast setz­te ich mei­nen Weg ent­lang des Ufer­wegs am Ammer­see fort, immer mit Blick auf die Ber­ge. Es ist so warm, dass ich mir die Jacke um die Hüf­te gebun­den habe und nur im T‑Shirt gehe, ohne zu frie­ren.

Eine Ammer­see Wan­de­rung ist auf­grund der Grö­ße nicht als Rund­weg an einem Tag mög­lich, daher mach­te ich mich nach ein paar Stun­den wie­der auf den Rück­weg nach Herr­sching. Obwohl es an die­sem Tag ein wenig trüb ist, reicht es für ein paar Fotos vom Ammer­see und den Ber­gen. Es mag lang­wei­lig klin­gen, den­sel­ben Weg zurück­zu­ge­hen, doch dadurch erge­ben sich neue Per­spek­ti­ven. Objek­te, die zuvor hin­ter mir waren, sehe ich nun vor mir. An der Stel­le kurz vor Beginn der Ufer­pro­me­na­de bie­tet sich ein tol­ler Blick über den See auf das Kur­park­schlöss­chen.


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Geschichtliches zum Ammersee

Der Ammer­see ist der dritt­größ­te See in Bay­ern und liegt im Alpen­vor­land zwi­schen Mün­chen und den Alpen. Er ent­stand ursprüng­lich in der Eis­zeit und wird haupt­säch­lich vom Ammer­bach gespeist. Mit einer Flä­che von 47 km² und einer Tie­fe von 81 Metern ist er ein belieb­tes Aus­flugs­ziel für Natur- und Was­ser­sport­lieb­ha­ber. Die Regi­on um den See ist seit der Jung­stein­zeit besie­delt.

Der Ammer­see besitzt eine rei­che Geschich­te. Die Regi­on um den See wur­de bereits in der Jung­stein­zeit besie­delt, und zahl­rei­che archäo­lo­gi­sche Fun­de wur­den gemacht. Im 6. Jahr­hun­dert sie­del­ten sich die Baju­wa­ren in der Regi­on an, und im Mit­tel­al­ter wur­de die Gegend von Klös­tern und Adli­gen geprägt.

Der See steht seit jeher im Schat­ten des grö­ße­ren und bes­ser erschlos­se­nen Starn­ber­ger Sees. Wäh­rend die Sied­lun­gen rund um den Starn­ber­ger See wohl­ha­bend waren, leb­ten die Bewoh­ner am Ammer­see haupt­säch­lich von Fische­rei und Land­wirt­schaft. Dies änder­te sich erst mit dem Bahn­an­schluss des Sees. Heu­te gibt es Bahn­an­schlüs­se von Ost und West, und in den Som­mer­mo­na­ten zie­hen täg­lich tau­sen­de Besu­cher an den Ammer­see. Heut­zu­ta­ge ist der Ammer­see ein belieb­tes Rei­se­ziel für Natur- und Was­ser­sport­lieb­ha­ber und bie­tet zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten für Akti­vi­tä­ten und Ent­span­nung.

Kloster Andechs

Kloster Andechs

Schon vom Park­platz aus bie­tet sich ein beein­dru­cken­der Blick auf das Klos­ter, wie es oben auf dem Berg majes­tä­tisch steht und über die Land­schaft wacht. Um zum Klos­ter zu gelan­gen, müs­sen noch ein­mal 150 Höhen­me­ter bewäl­tigt wer­den. Als Beloh­nung kannst du im Klos­ter­gast­hof ein­keh­ren und dich mit typisch baye­ri­scher Küche und dem selbst­ge­brau­ten Bier stär­ken. Im Klos­ter­la­den sind Sou­ve­nirs, reli­giö­se Lite­ra­tur und das Klos­ter­bier erhält­lich. Ein Besuch der Wall­fahrts­kir­che lohnt sich auf jeden Fall, da sie innen und außen ein Blick­fang ist. Du kannst zwi­schen 8 und 18 Uhr in die Kir­che gehen und zum Bei­spiel den prunk­vol­len Altar bewun­dern.

Hin­weis
Die Andechs Braue­rei geht zurück bis ins Jahr 1455. Damals wur­de das Klos­ter auf dem Hei­li­gen Berg gegrün­det und die Bene­dik­ti­ner Mön­che ser­vier­ten den Wall­fah­rern ihr selbst­ge­brau­tes Bier.

Bildergalerie der Ammersee Wanderung

Die längs­te Ufer­pro­me­na­de Deutsch­lands

6 traum­haf­te Wan­de­run­gen am Ammer­see

11 Din­ge, die ihr immer am Ammer­see machen könnt

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