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Fotoideen #4: Fließendes Wasser auf Fotos einfangen

Fließendes Wasser fotografieren

Flie­ßen­des Was­ser foto­gra­fie­ren ist eine wun­der­ba­re Idee für Fotos, denn es gibt so vie­le Mög­lich­kei­ten, es span­nend auf Bil­dern fest­zu­hal­ten. Gleich­zei­tig stellt es aber auch eine Her­aus­for­de­rung dar, um die Bil­der nicht unscharf oder ver­wa­ckelt aus­se­hen zu las­sen. In mei­nem heu­ti­gen Bei­trag zei­ge ich dir eini­ge Tipps, auf wel­che unter­schied­li­chen Arten du beweg­tes Was­ser auf Fotos ein­fan­gen kannst und wel­che Ein­stel­lun­gen ich für mei­ne Fotos ver­wen­det habe.

Wasser fotografieren: einfrieren oder glatt darstellen

Das Schö­ne an Was­ser foto­gra­fie­ren ist, dass du es auf ver­schie­de­ne Arten ablich­ten kannst. Du kannst es dank Lang­zeit­be­lich­tung sei­dig weich dar­stel­len, oder die Urge­walt in den Vor­der­grund stel­len und die Bewe­gung mit kur­zer Belich­tungs­zeit ein­frie­ren

Was­ser foto­gra­fie­ren mit Lang­zeit­be­lich­tung lässt es sei­dig weich aus­se­hen, was im Fal­le der bei­den nach­fol­gen­den Bil­der den Unter­schied zwi­schen durch­schnitt­lich und inter­es­sant aus­ma­chen kann. Mehr zum The­ma Lang­zeit­be­lich­tung gibt es dem­nächst auf die­sem Blog.

Wich­tig ist in bei­den Fäl­len die Ein­stel­lun­gen an dei­ner Kame­ra, denn bei einer Lang­zeit­be­lich­tung (rech­tes Foto) besteht sehr schnell die Gefahr der Über­be­lich­tung. Bei sehr kur­zer Belich­tungs­zeit, vor allem bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen, wird das Bild aber leicht zu dun­kel. Du kannst eine mode­ra­te Über- oder Unter­be­lich­tung in der Nach­be­ar­bei­tung mit Ado­be Ligh­t­room kor­ri­gie­ren.

Hin­weis
Je län­ger die Belich­tungs­zeit, des­to hel­ler das Foto. Je hel­ler das Umge­bungs­licht, des­to grö­ßer muss die Blen­de sein. Ab einer Blen­den­öff­nung von f/22 kann es jedoch zu einer Unschär­fe am Bild­rand kom­men. Ist das Bild trotz gro­ßer Blen­den­öff­nung immer noch zu hell ist, brauchst du einen ND-Fil­ter, denn die­ser Fil­ter wirkt wie eine Son­nen­bril­le und ver­schluckt Licht.

Ob nun kur­ze Belich­tung oder lan­ge Belich­tung ist Geschmacks­sa­che. Hier musst du dei­nen eige­nen Stil fin­den, wie du flie­ßen­des Was­ser foto­gra­fie­ren willst. Es gibt nicht Rich­tig oder Falsch.


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Wasser fotografieren am Brunnen

An Wan­der­we­gen fin­dest du oft am Weg­rand Brun­nen, die im Som­mer ide­al zum Auf­fül­len der Was­ser­fla­sche oder für eine erfri­schen­de Gesichts­du­sche sind. Das Pro­blem ist: Ein Brun­nen ist nicht zwangs­läu­fig foto­gen. Wie wäre es also, wenn du nicht den Brun­nen in den Fokus stellst, son­dern das Was­ser? Die Kunst dabei liegt in einer sehr kur­zen Belich­tungs­zeit, damit die Dyna­mik des Was­sers auf dem Foto ein­ge­fan­gen wird.

Am bes­ten ver­wen­dest du bei dei­ner Kame­ra die Seri­en­bild-Funk­ti­on. Dadurch machst du solan­ge Fotos, bis du den Aus­lö­ser wie­der los­lässt. So erhöht sich die Chan­ce, die schnell hoch­sprin­gen­den Trop­fen ein­zu­fan­gen.

Spiele mit der Perspektive

Flie­ßen­des Was­ser foto­gra­fie­ren, wenn du auf Was­ser­hö­he bist, erzeugt beson­ders span­nen­de Fotos, weil der Betrach­ter ganz nah am Gesche­hen ist und in die Sze­ne hin­ein­ge­zo­gen wird. Dei­ne Fotos wer­den so noch leben­di­ger. Wenn du Besit­zer einer Droh­ne bist, nut­ze sie zum Foto­gra­fie­ren von Was­ser und suche nach unge­wöhn­li­chen Blick­win­keln und Per­spek­ti­ven.

Hin­weis
Kau­fe dir ein Paar Gum­mi­stie­fel und eine was­ser­dich­te Han­dy­hül­le, um tol­le Per­spek­ti­ven aus­zu­pro­bie­ren.

Die Sache mit dem Zoom

Nicht immer ist es mög­lich, ganz nah am Was­ser foto­gra­fie­ren. Hier bekommt der Zoom bzw. die Brenn­wei­ter dei­nes Kame­ra­ob­jek­tivs eine beson­de­re Bedeu­tung. Für das nach­ste­hen­de Foto ver­wen­de­te ich mein Zoom-Objek­tiv (70 — 300 Mil­li­me­ter), damit wirkt der 6 Meter ent­fern­te Bach, als ob ich unmit­tel­bar davor ste­he. Beim Smart­phone zoomst du an das Motiv ran, aller­dings ver­wen­det ein Han­dy einen Digi­tal­zoom. In aller Regel ist 3fach Zoo­men beim Smart­phone pro­blem­los mög­lich, ohne einen zu star­ken Qua­li­täts­ver­lust am Foto zu erken­nen.

Fazit zum Wasser fotografieren

Was­ser foto­gra­fie­ren ist eine span­nen­de Sache und du benö­tigst dafür kei­ne teu­re Aus­rüs­tung. Es macht mir immer extrem viel Spaß ver­schie­de­ne Din­ge aus­zu­pro­bie­ren, egal ob mit der Kame­ra, dem Smart­phone oder mit der Droh­ne. Sei krea­tiv und pro­bie­re ver­schie­de­ne Sachen von ver­schie­de­nen Stand­or­ten aus. Ich hof­fe, dir haben mei­ne Foto­ideen gefal­len. Wenn es dich inter­es­siert, wel­che krea­ti­ven Per­spek­ti­ven ich für Was­ser­fäl­le für dich habe, abon­nie­re den Blog, damit du den Bei­trag auf kei­nen Fall ver­passt 😉

Hast du schon Erfah­run­gen im Umgang mit Was­ser foto­gra­fie­ren? Oder konn­te ich dir Inspi­ra­tio­nen für dei­ne nächs­te Foto­tour geben? Schrei­be es mir ger­ne in die Kom­men­ta­re. Hin­ter­las­se auch bit­te eine posi­ti­ve Bewer­tung, wenn dir der Bei­trag gefal­len hat#.

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So foto­gra­fierst du Strän­de, Küs­ten und Meer

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