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Fotoausrüstung für Anfänger: Entdecke das richtige Fotozubehör für Einsteiger

Fotoausrüstung für Einsteiger

Gehörst Du auch zu den Men­schen, die gerne von Anfang das volle Pro­gramm an Zube­hör haben möcht­en, bevor sie über­haupt wis­sen, wie sie damit umge­hen sollen? In der Fotografie kann die Ver­suchung groß sein, aber nicht alles, was andere empfehlen, ist für dich als Anfänger wirk­lich von Beginn an notwendig. Mein heutiger Beitrag gibt dir Ein­blicke in die essen­zielle Fotoaus­rüs­tung für Anfänger und soll dir helfen, unnötige Aus­gaben zu ver­mei­den. Ent­decke, welch­es Fotozube­hör sin­nvoll ist und welch­es du get­rost auf die Wun­schliste für später set­zen kannst.


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Die Kamera: Der beste Freund des Fotografen

In der Fotografie gibt es die Weisheit “Die beste Kam­era ist die, die Du dabei hast” und die Kam­era, die wir alle immer bei uns haben ist das Smart­phone, stimmt’s? Die berühmte Foto-Blog­gerin Jana März hat sog­ar ein Buch dazu geschrieben, es trägt den Titel “Natur­fo­tografie mit dem Smart­phone”. Auch ich fotografiere zwis­chen­durch immer wieder mit dem Smart­phone, den­noch hast Du mit ein­er Dig­italk­a­m­era mehr Möglichkeit­en als mit dem Smart­phone, die Unter­schiede zwis­chen Dig­italk­a­m­era und Smart­phone habe ich aus­führlich in meinem Beitrag Spiegel­re­flexkam­era oder Smart­phone erläutert.

Anmerkung
ich werde hier keine Kaufempfehlung für ein bes­timmtes Kam­er­amod­el abgeben, denn jede Marke und jedes Mod­el ist für den Ein­stieg per­fekt geeignet, es kommt lediglich auf die indi­vidu­ellen Han­dlichkeit an. Der Profi­fo­tograf Chris­t­ian Anderl sagte dazu: “Die Kam­era macht kein Foto, son­dern du. Oder hast du schon mal deinen Herd kochen gese­hen?”

Wenn es um Fotozube­hör geht, ist der wohl wichtig­ste Schritt die Auswahl der Kam­era. Es gibt so viele Mod­elle und Arten an Kam­eras. Spiegel­re­flexkam­era, oder doch eine spiegel­lose Kam­era? Wo ist über­haupt der Unter­schied? Bevor Du Dich in die tech­nis­chen Details ver­lierst, lass Dir sagen, dass es nicht DIE per­fek­te Kam­era gibt. Der wichtig­ste Fak­tor ist, dass Du Dich mit der Kam­era wohl fühlst und sie leicht bedi­enen kannst. Nach­fol­gend eine kleine Über­sicht der Kam­er­aarten.

Kam­era-TypVorteileNachteileGeeignet wenn…
Kom­pak­tkam­era



- leicht und kom­pakt
- Kein Aus­lös­er-Geräusch
- gün­stiger Preis


-Den meis­ten Mod­ellen fehlt ein Such­er
- Objek­tiv ist nicht aus­tauschbar

Du Anfänger bist und Dich mit der Fotografie nicht zu sehr befassen möcht­est.


Spiegel­re­flexkam­era (DSLR)- Große Auswahl an Wech­selob­jek­tiv­en und Zube­hör
- Zahlre­iche manuelle Bedi­enele­mente
- Oft­mals schnellerer Aut­o­fokus (= schnellere Ver­fol­gung von Motiv­en)
- Län­gere Akku­laufzeit
- Teur­er als andere Kam­er­atypen
- Kann sper­rig und schw­er sein
- Die vie­len Ein­stellmöglichkeit­en kön­nen Anfänger über­fordern


Alle, die best­mögliche, pro­fes­sionell ausse­hen­den Fotos machen möcht­en







Spiegel­lose Kam­era (Sys­temkam­era)- leichter und kom­pak­ter als eine DSLR 
- Bild­sta­bil­isierung in der Kam­era
- kein Aus­lösegeräusch
- tech­nisch robust
- gerin­gere Auswahl an Objek­tiv­en und Zube­hör im Ver­gle­ich zu DSLR-Kam­eras
- kein Such­feld, nur LCD-Dis­play

Alle, die viel reisen, keine Kom­pro­misse bei der Qual­ität einge­hen und Wech­selob­jek­tive dabei haben möcht­en




Für den Anfang empfehle ich eine Spiegel­lose Kam­era (Sys­temkam­era) oder eine Kom­pak­tkam­era, je nach­dem, ob Du gele­gentliche Schnapp­schüsse machen willst, oder Dich mit Fotografie in allen Facetten (z. B: Bil­dauf­bau, unschar­fer Hin­ter­grund) befassen möcht­est. Preis­lich liegst hier­bei zwis­chen 70 Euro (Kom­pak­tkam­era) und 300 Euro (Sys­temkam­era inklu­sive Objek­tiv). Lasse Dich in einem Foto­geschäft berat­en und kaufe die Kam­era auch dort, selb­st wenn sie bei Ama­zon vielle­icht etwas gün­stiger ist. In einem lokalen Geschäft kannst Du die Kam­eras in deinen Hän­den hal­ten und spüren, welche Dir am besten zusagt, denn Du musst Dich mit der Kam­era wohlfühlen. Habe keine Scheu eine Preis­gren­ze zu nen­nen, eine 200 Euro-Kam­era ist nicht schlechter als eine 2.000 Euro-Kam­era. Ver­giss nicht, dass die Kam­era nur ein Werkzeug ist, die wahre Magie entste­ht durch Deine Augen und Deine Ideen, und die kannst Du auch mit preis­gün­sti­gen Kam­eras ver­wirk­lichen.

Anmerkung
Lass Dich beim Kauf nicht von tech­nis­chen Dat­en bee­in­flussen. Die Megapix­el sagt nichts über die Qual­ität der Kam­era aus, schließlich ist eine hohe Watt-Zahl bei Musikan­la­gen auch kein Garant für guten Sound. Auch andere Dinge wie zum Beispiel Crop-Fak­tor sind unwichtig.”

Das Objektiv: Die Augen deiner Kamera

Kameraobjektiv sind ein wichtiges Fotozubehör

Das Objek­tiv darf in der Fotoaus­rüs­tung nicht fehlen und ist sog­ar wichtiger als die Kam­era, denn ein schlecht­es Objek­tiv auf ein­er sehr guten Kam­era macht trotz­dem keine guten Bilder. Du kannst mit ein­er min­der­w­er­ti­gen Pfanne selb­st auf einem Profi­herd kein gutes Essen zubere­it­en. Für den Anfang empfehle ich Dir, sofern bei der Kam­era nicht im Set enthal­ten, ein Weitwinkelob­jek­tiv. Ger­ade in der Land­schafts­fo­tografie entste­hen min­destens 90% der Fotos mit Weitwinkel. Mein Weitwinkelob­jek­tiv hat einen Bren­nweit­en­bere­ich von 25 mm bis 55 mm. Damit kann ich weitläu­fige Land­schaften ein­fan­gen und beein­druck­ende Per­spek­tiv­en erzeu­gen.

Filter: Die Geheimwaffe beim Fotozubehör

Ein UV Filter ist als Fotozubehör ein Must-Have
Rollei UV Fil­ter

Es gibt eine Rei­he von Fil­ter für Deine Dig­italk­a­m­era, wie zum Beispiel UV-Fil­ter, Polfil­ter und ND-Fil­ter­set. Ich selb­st habe alle diese Fil­ter in meinem Kam­er­aruck­sack, aber für den Anfang reicht Dir ein UV-Fil­ter vol­lkom­men aus. Wenn Du das Objek­tiv Dein­er kost­baren Dig­italk­a­m­era vor Kratzern schützen möcht­est, dann ist ein UV-Fil­ter Dein treuer Begleit­er! Ich kann aus eigen­er Erfahrung sagen, dass dieser kleine Helfer wahre Wun­der voll­bringt. Er schützt nicht nur das Objek­tiv vor Kratzern und Schmutz, son­dern auch vor den schädlichen Auswirkun­gen der UV-Strahlen.

Egal, ob Du Dich in der Natur oder in der Stadt aufhältst, der UV-Fil­ter sorgt dafür, dass Deine Fotos frei von uner­wün­scht­en Reflex­io­nen sind. Und das Beste daran ist, dass er so ein­fach anzubrin­gen und zu ver­wen­den ist, da Du ihn ein­fach auf das Objek­tiv drauf­schraub­st. Also gönn Dein­er Kam­era diesen zusät­zlichen Schutz, Deine Kam­era und Deine Fotos wer­den es dir danken!

Gute und den­noch preiswerte UV-Fil­ter gibt es von Rollei für ca. 15 Euro. Um die richtige Größe zu ermit­teln, such in den tech­nis­chen Dat­en Deines Objek­tivs nach “Fil­tergewinde”. Übliche Größen sind 49mm, 52mm, 58mm, 62mm, 67mm, 72mm, 77mm und 82mm.

Wichtige Fotoausrüstung: Die kleinen Helferlein

Ein paar weit­ere Dinge, die du in deinem Fotozube­hör haben soll­test, ist eine Kam­er­atasche, ein zusät­zlich­er Akku samt Ladegerät und eine SD-Karte. Aber der Rei­he nach.

Speicherkarten

Was nützt Dir eine Kam­era, wenn Du Deine Bilder nir­gends spe­ich­ern kannst? Genau deswe­gen braucht Deine Fotoaus­rüs­tung unbe­d­ingt eine SD-Karte. Sofern Du nicht viel auf Reisen bist genü­gen 8–16 GB, damit hast Du genug Platz und nach jedem Aus­flug soll­test Du ohne­hin Deine Fotos auf die Fest­plat­te sich­ern. Wenn Du viel unter­wegs bist, oder auch mal mehrtätige Aus­flüge untern­immst, empfehle ich Dir min­destens 64 GB, um nicht vor dem Prob­lem ein­er vollen Spe­icherkarte zu ste­hen. Welche SD-Karte Dein­er Kam­era unter­stützt, siehst Du in der Gebrauch­san­leitung.

Ladegerät

Ein weit­eres wichtiges Fotozube­hör, das oft überse­hen wird, ist das Ladegerät für den Kam­era-Akku. Es ist zwar keine glam­ouröse Anschaf­fung, aber defin­i­tiv uner­lässlich, um sicherzustellen, dass du immer genü­gend Energie für deine Fotoaben­teuer hast. Ein gutes Ladegerät lädt den Akku schnell und effizient auf und bietet oft auch zusät­zliche Funk­tio­nen wie Über­hitzungs- oder Über­ladungss­chutz. Bei Ama­zon gibt es Ange­bote inklu­sive Ersatz-Akku für um die 20 Euro. Das ist nicht viel Geld, achte aber drauf, dass Du Dir ein Ladegerät kauf­st, das kom­pat­i­bel mit Deinen Kam­era-Akkus ist.

Kameratasche

Die meis­ten Kam­eras haben zwar einen Schul­ter­gurt dabei, und dieser ist auch sicher­lich prak­tisch, aber auf Dauer auch etwas unhan­dlich. Hier kommt eine kleine Kam­er­atasche ins Spiel. Her kannst Du bequem Deine Kam­era rein­steck­en um Deine Kam­era vor Kälte, Regen und ähn­lichem zu schützen. Sie um den Hals oder um die Schul­ter hän­gen finde ich extrem störend, denn entwed­er sie schlägt mit jedem Schritt auf meine Brust, oder sie rutscht mit der Zeit von der Schul­ter. Dies Prob­lem hast Du mit ein­er kleinen Tasche nicht. Eine gute und preis­gün­stige Foto­tasche gibt es von Pedea in schlichtem schwarz, und zusät­zlichem Platz für Fotozube­hör. Du kannst Deine Kam­era aber auch in einem herkömm­lichen Ruck­sack rein­le­gen. Wenn Du einen daheim hast, kannst Du Dir den Kauf ein­er Kam­er­atasche sparen, wichtig ist nur, dass der Ruck­sack wasserdicht ist!

Ein wichtiges Fotozubehör: eine Kameratasche
Kam­er­atasche bei Ama­zon kaufen

Akku

Natür­lich ist bei Dein­er Kam­era ein Akku enthal­ten, aber es schadet nicht, einen vol­laufge­lade­nen Ersatz-Akku dabei zu haben. Da Du nicht nach jedem Aus­flug Deinen Akku aufladen wirst, kann es Dir leicht passieren, dass beim Spazieren gehen der Akku leer wird. Ohne Ersatz-Akku wäre nun Schluss mit Fotografieren, was sehr ärg­er­lich wäre.

Achtung
Stecke Deinen Akku nicht dauer­haft in die Hosen­tasche! Durch die Wärme kann er sich aus­dehnen und passt dadurch eventuell nicht mehr in Deine Kam­era.”

Kameragurt

Ja, ich weiß, es klingt vielle­icht nicht beson­ders aufre­gend, aber ein guter Kam­er­agurt kann den Unter­schied machen, wenn Du Deine Kam­era bequem tra­gen möcht­est. Für län­gere Pausen hast Du zwar Deine Tasche, aber da Du nicht nach jedem Foto Deine Kam­era wieder in die Tasche steck­en wirst, kann das Tra­gen in der Hand auf Dauer unan­genehm wer­den. Glaub mir, ein schmerzen­der Arm kann Dir schnell den Spaß am Fotografieren nehmen.

Nützliche Fotoausrüstung bei zunehmender Erfahrung

Mit den oben genan­nten Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den kannst Du bere­its beein­druck­ende Fotos machen. Wenn Du die Grund­la­gen der Fotografie ver­standen hast und sich­er beherrscht, wenn Du Deine Fähigkeit­en auf das näch­ste Lev­el heben möcht­est, dann kannst Du Dir Gedanken über weit­eres Zube­hör machen. Bedenke aber: all das nach­fol­gen­des Fotozube­hör nützt Dir gar nichts, wenn Du Deine Kam­era nicht beherrscht. Was nützt Dir sämtliche tech­nis­che Son­der­ausstat­tung im Auto, wenn Dir das Auto beim Anfahren noch regelmäßig abstirbt, Du Schweißaus­brüche im Kreisverkehr bekommst und Dich erst­mal an das Fahrver­hal­ten des Autos selb­st gewöh­nen musst? Genau­so ist es mit der Fotografie.

Stativ

Ein Sta­tiv ist wie ein treuer Begleit­er, der Deine Kam­era sta­bil­isiert und dir ermöglicht, lange Ver­schlusszeit­en zu ver­wen­den. Das ist beson­ders wichtig, wenn du bei schlecht­en Lichtver­hält­nis­sen fotografierst oder scharfe Land­schafts­bilder mit großer Tiefen­schärfe erzie­len möcht­est. Achte auf ein sta­biles Sta­tiv, das leicht genug ist, um es auf Deine Aben­teuer mitzunehmen, aber den­noch robust genug, um Wind und Wet­ter zu trotzen. Ich habe mir ein Reis­es­ta­tiv von Man­frot­to gekauft. Mit ein­er Tra­glast von 8kg hält es die Kam­era auch bei stärk­erem Wind sta­bil. Die max­i­male Höhe von 142 Zen­time­ter ist hoch genug,

Viele schwören hier wegen des leicht­es Gewichts auf Car­bon. Manch­mal ist der Gewicht­sun­ter­schied zwis­chen Alu­mini­um und Car­bon nur 200 — 300 Gramm, der Preis für das Car­bon-Sta­tiv dafür dop­pelt so teuer. Ich habe mich hier bewusst für ein Car­bon-Sta­tiv entsch­ieden, da mir die Alu­mini­um-Vari­ante far­blich nicht zuge­sagt hat und außer­dem niedriger ist als die Car­bon-Vari­ante. Mit knapp 100 Euro ist es zwar rel­a­tiv teuer, aber eine sehr gute Investi­tion.

Anmerkung
Wenn Du Dir ein Sta­tiv kauf­st, ver­mei­de kostengün­stige Sta­tive, die nur 20–30 Euro kosten. Zugegeben ist es ver­führerisch und auch ich habe mir am Anfang so ein preis­gün­stiges Mod­el gekauft. Bere­its nach dem ersten Ein­satz habe ich es bit­ter bereut, da es sehr insta­bil war und keinen fes­ten Halt am Boden hat­te. Investiere lieber 100 Euro und habe ein Leben lang Freude daran, bevor Du Dir ein Sta­tiv im Nieder­preis-Sek­tor anschaffst, das Du nach dem ersten Ein­satz entsorgst./su_box]
Manfrotto Reisestativ mit Schnellverschluss
Ein Sta­tiv ist eine sin­nvolles Fotozube­hör, wenn du bere­its die Grund­la­gen der Fotografie beherrscht

Zoom-Objektiv

Sie sind äußerst viel­seit­ig und eine großar­tige Ergänzung für Deine Fotoaus­rüs­tung, ins­beson­dere wenn Du ver­schiedene Arten von Fotografie aus­pro­bieren möcht­est. Mit einem Zoom-Objek­tiv kannst Du näher an das Motiv zoomen und den Bil­dauss­chnitt verklein­ern. Das ist beson­ders prak­tisch in Sit­u­a­tio­nen, in denen Du nicht die Möglichkeit hast, Deinen Stand­punkt zu ändern oder näher an das Motiv ranzuge­hen (zum Beispiel Wildtiere). Sie ermöglichen Dir, sowohl weitläu­fige Land­schaften als auch Details aus der Ferne einz­u­fan­gen. Bedenke aber: bevor Du ein Zoom-Objek­tiv ver­wen­d­est, gehe so nahe wie möglich an das Objekt ran.

Kamerarucksack

Um das ganze Fotozube­hör zu ver­stauen, reicht eine herkömm­liche Kam­era nicht mehr aus. Hier ist ein Fotoruck­sack ist ein absolutes Must-have, um Deine Fotoaus­rüs­tung sich­er und bequem zu trans­portieren. Im Laufe Dein­er fotografis­chen Reise wirst du wahrschein­lich fest­stellen, dass du mehr als nur Deine Kam­era und ein Objek­tiv mit­nehmen möcht­est. Ein Fotoruck­sack bietet nicht nur aus­re­ichend Platz für deine Kam­era, Objek­tive und Zube­hör, son­dern auch sep­a­rate Fäch­er, um eine Wasser­flasche und kleine Dinge wie Son­nen­creme einzu­pack­en. Ich habe nach vielem Aus­pro­bieren einen Fotoruck­säcke von Rollei für mich ent­deckt.

Profiausrüstung

Der let­zte Teil ist die Art Fotozube­hör, die viele Profi­fo­tografen als notwendi­ge Fotoaus­rüs­tung für Anfänger betra­cht­en, in Wahrheit aber aber nur für Fort­geschrit­tene auf diesem Gebi­et nüt­zlich sind. Warum ich sie in diesem Beitrag den­noch aufliste, dient der Voll­ständigkeit der Auflis­tung.

ND-Filter (Graufilter)

Fotoausrüstung für Anfänger: ND-Filter (Graufilter)
Das Meer mit einem Grau­fil­ter in Langzeit­ber­lich­tung (Autor: Rod Sot)

Dieser Fil­ter ist nur dann sin­nvoll, wenn das Bild trotz max­i­maler Belich­tungszeit immer noch zu hell ist. Die ist zum Beispiel bei der unterge­hen­den Sonne am Wass­er der Fall, oder wenn Du die Gis­cht am Meer als Nebel darstellen möcht­est. Diese Tech­niken sind aber so fort­geschrit­ten, dass ein Anfänger gut auf diesen Fil­ter verzicht­en kann.

Polfilter

Gute Ergänzung für das Fotozubehör: Der Polfilter

Dieser Fil­ter ist für Fort­geschrit­tene eine sin­nvolle Ergänzung, als Anfänger soll­test Du erst­mal auf die Tech­nik und Bild­kom­pen­sa­tion ler­nen, denn auch der beste Fil­ter macht kein gutes Foto. Den­noch find­et dieses Fotozube­hör der Voll­ständigkeit hal­ber hier einen Platz. Der Polfil­ter (Polar­i­sa­tions­fil­ter) find­et vor allem in der Land­schafts­fo­tografie Anwen­dung, weil Du damit Far­ben und Kon­traste ver­stärken kannst. Gute und preis­gün­stige Polfil­ter gibt es von K&F Con­cept. Um die richtige Größe zu ermit­teln, such in den tech­nis­chen Dat­en Deines Objek­tivs nach “Fil­tergewinde”. Übliche Größen sind 49mm, 52mm, 58mm, 62mm, 67mm, 72mm, 77mm und 82mm.

Fotoausrüstung für Anfänger: Fazit

Die Auswahl der Fotoaus­rüs­tung kann als Ein­steiger über­wälti­gend sein, aber mit den richti­gen Grund­la­gen kannst du schon erstaunliche Ergeb­nisse erzie­len. Eine solide Kam­era, ein Weitwinkelob­jek­tiv, eine Spe­icherkarte und ein Ladegerät sind die essen­ziellen Dinge, die du für den Ein­stieg benötigst. Ein Sta­tiv, zusät­zliche Akkus und anderes Fotozube­hör sind empfehlenswert, wenn Du erst­mal die Grund­la­gen der Fotografie beherrscht. In meinem Beitrag 10 Tipps für schöne Land­schafts­fo­tos find­est Du nüt­zliche Tipps, die du sofort in die Prax­is umset­zen kannst. Mit zunehmender Erfahrung kannst du dein Fotozube­hör erweit­ern, um neue fotografis­che Möglichkeit­en zu erkun­den, und um Deine Auf­nah­men weit­er zu verbessern. Denke aber daran, dass die Aus­rüs­tung let­z­tendlich nur ein Werkzeug ist, und es Deine Kreativ­ität und Lei­den­schaft ist, die wirk­lich zählen.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dir geholfen, einen klaren Überblick über die Fotoaus­rüs­tung für Anfänger zu bekom­men und Dich inspiri­ert, Dein fotografis­ches Aben­teuer zu begin­nen. Welche Aus­rüs­tung nutzt Du bere­its? Schreibe es mir in die Kom­mentare und ver­giss bitte nicht den Beitrag pos­i­tiv zu bew­erten. Wir lesen und hof­fentlich im August wieder.

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