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Gosauseen mit Bergpanoramen

Vorderer Gosausee

Die Wan­de­rung zum Gos­au­see ist ein Natur­pa­ra­dies für alle Wan­der­lieb­ha­ber. Bereits die Anfahrt belohnt Dich mit wun­der­schö­nen Natur­land­schaf­ten. Auf der Fahrt durch das Gos­au­tal thront majes­tä­tisch das Dach­stein­ge­bir­ge vor Dir und heißt Dich will­kom­men. Ent­lang des Ufer­wegs am Vor­de­ren Gos­au­see erwar­ten Dich groß­ar­ti­ge Foto­mo­ti­ve, und auch der Hin­te­re Gos­au­see am Fuße des Dach­steins belohnt Dich nach dem Auf­stieg mit einem beein­dru­cken­den Berg­pan­ora­ma und lädt zu einer erhol­sa­men Brot­zeit an der Alm­hüt­te ein. Beglei­te mich auf mei­ner Wan­de­rung und ent­de­cke die Schön­heit die­ser Land­schaft.

Anfahrt und Parken

Wenn Du von Nor­den kommst, kannst du die Anfahrt über Salz­burg neh­men. Die schnells­te Rou­te führt über die A10 (Tau­ern­au­to­bahn) Rich­tung Vil­lach. Nimm die Aus­fahrt “Gol­ling“ und fah­re auf der B162 über Schef­f­au und Abten­au bis nach Gos­au. Von dort sind die Gos­au­seen aus­ge­schil­dert und du fährst das Tal ent­lang bis zum Park­platz der Gos­au­seen. Kos­ten­lo­se Park­plät­ze fin­dest du rund um die Tal­sta­ti­on der “Gos­au­kamm­bahn”. Im Som­mer und vor allem an Wochen­en­den sind die obe­ren Park­plät­ze mit hoher Wahr­schein­lich­keit aus­ge­las­tet, sodass Du auf einen der unte­ren Park­plät­ze aus­wei­chen musst und einen Fuß­marsch berg­auf von etwa 20 Minu­ten in Kauf neh­men musst.

Hin­weis
Beach­te, dass auf öster­rei­chi­schen Auto­bah­nen die Vignet­ten­pflicht auch für PKWs gilt! Vignet­ten gibt es mit einer Gül­tig­keits­dau­er von 10 Tagen, 2 Mona­ten oder 1 Jahr. Kau­fen kannst Du die­se an den meis­ten Tank­stel­len ent­lang der Auto­bahn oder im ASFI­NAG-Shop. Beach­te beim Online-Kauf jedoch, dass die Vignet­te erst 18 Tage NACH dem Kauf gül­tig ist.

Entlang des linken Ufers des Vorderen Gosausee

Ich hat­te Glück und habe noch einen letz­ten frei­en Park­platz unter­halb der Gos­au­kamm­bahn erwischt. Von dort sind es etwa 5 Minu­ten berg­auf bis zum Vor­de­ren Gos­au­see. Als Ent­schä­di­gung erwar­tet mich ein impo­san­tes Pan­ora­ma des umlie­gen­den Dach­stein-Gebir­ges am hin­te­ren See, rechts ragt der Gos­au­kamm in die Höhe. Hier tum­meln sich vie­le Tou­ris­ten, um das impo­san­te Pan­ora­ma zu foto­gra­fie­ren. Der Gast­hof Gos­au­see ist gut besucht, hier keh­ren vie­le Wan­de­rer nach der Rück­kehr ein, um sich zu stär­ken. Etwas links steht ein Sou­ve­nir­la­den, der auch Eis und küh­le Geträn­ke anbie­tet und natür­lich auch vie­le Besu­cher anlockt.

Ich gehe ent­lang des lin­ken Ufers des Vor­de­ren Gos­au­sees, zunächst auf einer Teer­stra­ße, die aber nach weni­gen Geh­mi­nu­ten in einen Schot­ter­weg über­geht. Hier kannst Du gemüt­lich dahin­schlen­dern, umge­ben von einer zau­ber­haf­ten Kulis­se aus See und den impo­san­ten Fels­wän­den. Der Aus­blick auf das kla­re Was­ser und die umlie­gen­den Ber­ge ist beein­dru­ckend. Es gibt so vie­le tol­le Moti­ve, die dar­auf war­ten, rich­tig in Sze­ne gesetzt zu wer­den. Auf dem See sind eini­ge Leu­te in Boo­ten unter­wegs und genie­ßen das Som­mer­wet­ter, man­che nut­zen das stei­le Ufer, um von dort in den See zu sprin­gen und zu schwim­men. Ich genie­ße das Berg­pan­ora­ma und ver­su­che, den See immer wie­der von ande­ren Stel­len per­fekt in Sze­ne zu set­zen.


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Aufstieg zum Hinteren Gosausee

Es ist unge­fähr 12 Uhr, als ich am hin­te­ren Teil des Vor­de­ren Gos­au­sees ste­he. Hier habe ich die Mög­lich­keit, rechts den Rund­weg zu gehen oder wei­ter zum Hin­te­ren Gos­au­see. Natür­lich gehe ich noch wei­ter zum Hin­te­ren Gos­au­see. Der Auf­stieg führt durch den Wald immer ste­tig berg­auf, stre­cken­wei­se sogar recht steil. Die gan­ze Zeit bie­tet sich mir das impo­san­te Pan­ora­ma des umlie­gen­den Dach­stein-Gebir­ges. Nach etwa der Hälf­te der Stre­cke kom­me ich an der Gos­au­see Lacke vor­bei, einem Kar­see, der lei­der nicht viel Was­ser hat­te. Am lin­ken Weg­rand rauscht in etwa 50 Metern ein klei­ner Was­ser­fall den Hang hin­un­ter, des­sen Was­ser in die Gos­au­see Lacke mün­det.

https://naturfotografie-limke.de/wp-content/uploads/2023/08/vorderer_gosausee.mp4Es geht wei­ter, und jetzt kommt der anstren­gends­te Teil, denn der Weg wird deut­lich stei­ler. Er bohrt sich im Wald ste­tig auf­wärts, vor mir thront die gan­ze Zeit der Dach­stein und scheint jeden Schritt von mir zu beob­ach­ten. Ich soll­te doch wie­der mehr Sport machen, denn der Auf­stieg strengt mich durch­aus an, wes­we­gen ich zwi­schen­durch immer wie­der eine kur­ze Pau­se mache. Den­noch ist es eine wun­der­schö­ne Wan­de­rung, und mit jedem Schritt freue ich mich umso mehr auf den Moment, wenn ich end­lich oben bin. Ich emp­feh­le Dir, Wan­der­stö­cke mit­zu­neh­men, da die­se für den Auf- und Abstieg eine Erleich­te­rung sind und zudem dei­ne Knie­ge­len­ke scho­nen.

Blick auf den Dachsteingletscher
Blick auf den Dach­stein­glet­scher beim Auf­stieg zum Hin­te­ren Gos­au­see

Genieße das Bergpanorama bei einer Brotzeit

Nach knapp 1,5 Stun­den und knapp 250 Meter Höhen­un­ter­schied ste­he ich nun am Hin­te­ren Gos­au­see mit sei­nem tür­kis­blau­en Was­ser. Von hier sind es noch etwa 10 Geh­mi­nu­ten bis zur bewirt­schaf­te­ten Holz­meis­ter­alm auf 1.164 Metern. Wäh­rend sich am Vor­de­ren Gos­au­see die gan­zen Tou­ris­ten ent­lang drän­gen, sind hier nur etwa 10% der Tou­ris­ten zu fin­den. Vie­le scheu­en wohl den Auf­stieg, aber umso bes­ser kannst Du hier das Ambi­en­te genie­ßen. An der Hüt­te stel­le ich mei­nen Ruck­sack ab und kau­fe mir erst­mal eine Brot­zeit zur Stär­kung und ein schö­nes küh­les Bier. Hier bist Du direkt am Fuße des Dach­steins, umge­ben von Ber­gen und Wald. Auf der ande­ren Sei­te liegt ein­ge­bet­tet der Hin­te­re Gos­au­see. Eini­ge Men­schen küh­len sich beim Schwim­men im See ab, die meis­ten son­nen sich jedoch am See­ufer und genie­ßen das herr­li­che Wet­ter und das Berg­pan­ora­ma.

Nach einer aus­gie­bi­gen Brot­zeit gehe ich noch 200 Meter wei­ter ans hin­te­re Ende des Sees, um mir ein ruhi­ges Fleck­chen zu suchen. Hier kann ich mei­nen Foto­ruck­sack und mei­ne Droh­ne abstel­len und gehe eine Run­de im Was­ser schwim­men. Der See ist zwar kalt (um die 20° C), aber für ein kur­zes Schwim­men­ge­hen tut’s. In der Son­ne las­se ich mich trock­nen und genie­ße den Aus­blick auf die Umge­bung bei einem span­nen­den Buch.

Abstieg zum Vorderen Gosausee

“Wer ras­tet, der ros­tet” heißt eine alte Volks­weis­heit, also mach­te ich mich nach einer aus­ge­dehn­ten Pau­se gegen 15 Uhr wie­der auf den Rück­weg. Es soll zwar einen Weg um den Hin­te­ren Gos­au­see geben, aber bevor ich mich auf unbe­kann­te Aben­teu­er ein­las­se (bei mei­nem Glück ver­lau­fe ich mich und lan­de am Ende des Tages am Dach­stein 😂), gehe ich lie­ber wie­der den glei­chen Weg zurück und stei­ge zum Vor­de­ren Gos­au­see ab. Auf dem Rück­weg ist der Höhen­un­ter­schied zwi­schen den bei­den Seen deut­lich erkenn­bar. Von hier oben sieht der Vor­de­re Gos­au­see so fried­lich in einem Tal ein­ge­bet­tet aus, von den vie­len Tou­ris­ten ist hier oben nichts zu sehen.

Blick auf den Vorderen Gosausee
Blick ins Tal auf den Vor­de­ren Gos­au­see

Unten ange­kom­men gehe ich nun am rech­ten See­ufer ent­lang zurück zum Park­platz. Zunächst führt der Weg durch den Wald, was bei den Tem­pe­ra­tu­ren gar nicht schlimm ist. Ent­lang des Sees gibt es immer wie­der Mög­lich­kei­ten zum Schwim­men gehen, aber die Stel­len sind gut besucht und ich war ja gera­de erst schwim­men. Gemüt­lich schlen­de­re ich auf dem Forst­weg ent­lang. Am vor­de­ren Teil gibt es eine Lie­ge­wie­se, die sich Wan­de­rer und Kühe fried­lich tei­len. Nur noch etwa 10 Minu­ten bis zum Gast­hof und von dort noch knapp 5 Minu­ten, bis ich wie­der am Park­platz ange­kom­men bin. Eine Fami­lie im Auto sucht auf ver­zwei­felt einen Park­platz, umso grö­ßer war ihre Freu­de, als ich ihnen zuwink­te und deu­te­te, dass ich weg­fah­re.

Ruhe und Schönheit am Gosausee

Der Gos­au­see eröff­net eine Wan­de­rung vol­ler Natur­schön­hei­ten und unver­gess­li­cher Aus­bli­cke. Der Auf­stieg zum Hin­te­ren Gos­au­see mag anstren­gend sein, doch das Dach­stein-Pan­ora­ma und die Land­schaft ent­schä­di­gen dich für jeden Schritt. Trotz der vie­len Wan­de­rer gibt es immer wie­der Mög­lich­kei­ten, die Ruhe und Schön­heit der Natur zu genie­ßen und eine kur­ze Pau­se ein­zu­le­gen. Du brauchst kein tech­ni­sches Kön­nen für die­se Wan­de­rung, nur ein wenig Grund­kon­di­ti­on und Wan­der­freu­de. Berg­schu­he sind nicht erfor­der­lich; ich trug leich­te Snea­k­er.

Das Berg­pan­ora­ma ist beein­dru­ckend, und allein des­we­gen lohnt sich die Wan­de­rung, auch zum Hin­te­ren Gos­au­see. Ich hof­fe, ich konn­te Dich für die­se Wan­de­rung begeis­tern, und der Arti­kel hat Dich inspi­riert, auch mal dort­hin zu fah­ren. Bit­te ver­giss nicht, die­sen Bei­trag zu bewer­ten, und schreib mir in die Kom­men­ta­re, wie Dir die Impres­sio­nen gefal­len haben. Ich freue mich sehr dar­auf.

Wie lange geht man um den Gosausee?

Der 4 Kilo­me­ter lan­ge Rund­weg um den Vor­de­ren Gos­au­see dau­ert ohne Pau­sen bei gemüt­li­chem Tem­po in etwa 1,5 Stun­den

Wie lange dauert der Aufstieg zum Hinteren Gosausee?

Der Auf­stieg zum Hin­te­ren Gos­au­see dau­ert etwa 1 Stun­de, je nach Kon­di­ti­on und Pau­sen. Die Höhen­dif­fe­renz beträgt in etwa 264 Meter.

Welche Einkehrmöglichkeiten gibt es am Gosausee?

Am Vor­de­ren Gos­au­see lädt das Gast­hof Gos­au­see zum Ras­ten ein. Am Hin­te­ren Gos­au­see gibt es die bewirt­schaf­te­te Holz­meis­ter­alm.

Wann ist die beste Zeit für Wanderungen am Gosausee?

Am Vor­de­ren Gos­au­see kannst Du das gan­ze Jahr wan­dern, jede Jah­res­zeit hat ihren eige­nen Flair.

Kann man am Gosausee auch schwimmen?

Ja, sowohl der Vor­de­ren als auch am Hin­te­ren Gos­au­see ist zum Schwim­men geeig­net. Das kla­re Was­ser ist an war­men Tagen eine erfri­schen­de Abküh­lung nach einer Wan­de­rung.

Gos­au­see wan­dern

Wan­de­run­gen in Gos­au

Natur­er­leb­nis Gos­au­seen

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Ein Gedanke zu „Gosauseen mit Bergpanoramen“

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